Paradeunternehmen mit Profil

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Die Walser GmbH in Rankweil gehört wohl zu den größten und traditionsreichsten Kfz-Betrieben in Vorarlberg. Bereits 1903 gegründet wurde aus der kleinen Karosseriewerkstätte Schritt für Schritt ein Vorzeigebetrieb für den modernsten Fahrzeugbau, wodurch vielfältigste Kundenwünsche erfüllt werden.

Das Familienunternehmen wird heute bereits in vierter Generation von Gerhard Rauch unter seinem Motto "Geht nicht, gibt`s nicht" geführt. Als Komplettanbieter für Transport- und Logistiklösungen ist Walser in die Bereiche Feuerwehrtechnik, Fahrzeugbau, Lackierzentrum und Reparaturservice unterteilt. Besonders stark entwickelt hat sich das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren. So setzte das Unternehmen 2002 einen Meilenstein mit dem Neubau des Lackierzentrums mit Lkw/Pkw-Spenglerei, Lackiererei und Industrielackierung mit modernsten umweltschonenden Anlagen. Gerade wenn es um hohe Kapazitäten bei gleichzeitig starker Qualitätsorientierung geht, braucht man  bei Lacken einen Partner auf den man sich verlassen. "Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Standox zusammen und waren immer zufrieden. Mit dem wasserlöslichen Reparaturlack Standoblue und dem Lkw-Reparaturlack Standofleet verfügen wir über die passenden Produkte für die vielfältigsten Anwendungszwecke in unserer Lackiererei", bestätigt Kurt Hummer, der Leiter der Pkw-Lackierabteilung. 40% des Geschäftsumfangs entfallen auf Pkw, der Rest zu etwa gleichen Teilen auf die Nutzfahrzeug- und Lkw-Lackierung. Längst hat man Lackier- und Spenglerarbeiten für große Autohäuser in Vorarlberg übernommen. Dieser Bereich hat ungefähr 50 % Anteil an der Pkw-Lackierung. Kurt Hummer: "Uns ist kein Schadensfall zu heikel und wir stellen uns wirklich jeder Herausforderung. Bei der Lackierung ist größte Genauigkeit vonnöten und dies beherzigen unsere sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter. Farbe ist unsere Leidenschaft", so der Abteilungsleiter aus Leidenschaft.

Erfolgreich in der Fuhrparkbetreuung

Groß sind die Erfolge im Fuhrparkgeschäft, betreut man doch die Flotten von mehreren großen Betrieben in Vorarlberg und kooperiert mit Fuhrparkmanagement-Unternehmen. "Mit LeasePlan arbeiten wir bereits seit zehn Jahren zusammen und mittlerweile stammen aus dieser Kooperation nahezu ein Fünftel der Aufträge im Pkw-Bereich", betont Kurt Hummer. 26 Jahre sind Standox-Lacke bei Walser im Einsatz und besser kann die Zusammenarbeit nicht sein, bestätigen auch die Lackierer in der immer gut ausgelasteten Werkstätte. Meist werden 60 Fahrzeuge pro Woche instandgesetzt und lackiert, da kann man schon von einem veritablen Großbetrieb sprechen. Auch Arno Miesl, Mitglied der Geschäftsleitung, und Prok. DI (FH) Nachbaur, technischer Leiter der Walser GmbH, bestätigen die durchwegs guten Erfahrungen mit den Produkten und der Betreuung durch Franz Burtscher von der Firma Morscher aus Weiler, dem Standox-Großhändler in Vorarlberg. "Angesichts der starken Expansion unseres Unternehmens in den vergangenen Jahren ist es für uns wichtig, dass wir Lieferanten haben, auf die wir uns jederzeit 10 0% verlassen können. Dies ist bei Standox der Fall", berichtet Prok. DI (FH) Ingo Nachbaur, technischer Leiter der Walser GmbH.

Starke Expansion

Tatsächlich erweiterte das Vorarlberger Traditionsunternehmen zuletzt gewaltig seinen Aktionsradius. 2005 erfolgte die Eröffnung der Serviceniederlassung in der Schweiz im Kanton Graubünden, wodurch es nun ein grenzüberschreitendes Filialnetz gibt. Im Jahr darauf kam es zur Eingliederung der Kran und Hyraulik AG mit Sitz in Tagelswangen bei Zürich in die Walser Gruppe. Somit übernahm das Unternehmen die Generalvertretung für sämtlichen Palfinger-Produkte in der Schweiz. "Auch an unserem Standort in Rankweil haben die Aufbauarbeiten im Zusammenhang mit Palfinger Kränen einen wachsenden Anteil am Gesamtgeschäft", bestätigt Prok. DI (FH) Nachbaur die Bedeutung der Walser GmbH als Partner des bekannten Kranherstellers aus Bergheim bei Salzburg. Wie überhaupt sich der Betrieb in Rankweil als Kompetenzzentrum für Lkw etabliert hat, in dem alle Arten von Umbauarbeiten sowie sämtliche Wartungs-, Service- und Instandsetzungsarbeiten professionell durchgeführt werden.

Feuerwehrfahrzeug-Hersteller

2008 wird schließlich der Vorarlberger Feuerwehrfahrzeug-Hersteller Marte übernommen, wodurch die bis Ende der 1970er Jahre gelaufene Konstruktion und Produktion von Feuerwehrfahrzeugen bei Walser eine Wiederaufnahme fand. Im vergangenen Jahr realisierte man schließlich die aufgrund der Ausweitung der Aktivitäten notwendig gewordene Betriebserweiterung. Arno Miesl, Mitglied der Geschäftsleitung: "Das Werksgelände umfasst mittlerweile 65.000 m2, und es wurden in den vergangenen drei Jahren mehr als zehn Millionen Euro investiert. Die Gesamtfläche aller Produktionsstätten in Österreich und der Schweiz beträgt über 100.000 m2. Mittlerweile beschäftigen wir 160 Mitarbeiter und haben einen hohen Exportanteil, der in diesem Jahr bereits auf 70% ansteigen wird. Die hohen Investitionen vor allem in den vergangenen zehn Jahren haben sich somit bezahlt gemacht."