Schritte für die Zukunft

Walser Fahrzeugbau in Rankweil will in den nächsten Jahren jeweils zweistellig wachsen.

RANKWEIL. Die Walser GmbH und die Walser Feuerwehrtechnik GmbH, die im Frühjahr 2010 unter der Walser GmbH zusammengeführt werden, haben als Unternehmensgegenstand den Fahrzeugbau in allen seinen Facetten. Die bestehende Walser GmbH gibt es seit 106 Jahren, vor zwei Jahren erfolgte die Übernahme der Marte Feuerwehrtechnik.
Das Tätigkeitsgebiet umfasst den klassischen Lkw- Aufbau in allen Variationen bis zu Kühltransportern, Kippern und Kranfahrzeugen (Palfinger Vertretung) sowie die ganze Palette der Feuerwehrfahrzeuge.
Zum Betrieb gehören aber auch die größte markenneutrale Pkw-Spenglerei und -Lackiererei in Vorarlberg.

Die Erfolgsfaktoren
Der geschäftsführende Gesellschafter, Gerhard Rauch, sieht seinen Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern in zwei Punkten: Der Führerschaft in der Entwicklung. Rauch: „Diese wird durch eine hervorragende Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung gesichert. Und in der fachlichen Ausarbeitung der Produkte.
Dazu verfüge das Untenehmen über viele ausgezeichnete Fachleute. Deshalb werde auch die Nachwuchsarbeit entsprechend forciert. Um die Wettbewerbsfähigkeit noch zu steigern, wurden in den letzten drei Jahren am Standort Rankweil über zehn Millionen Euro investiert. Dabei  entstand ein neues Werksgebäude mit über 50.000 m2. „Unsere Tendenz ist es, mit großen Schritten in die Zukunft zu gehen und jährlich zweistellig zu wachsen“, erläutert Rauch seine Zielvorstellungen.
Dazu hat Rauch u. a. auch den arabischen Raum im Auge. Dorthin sollen absolut hochqualitative Fahrzeuge geliefert werden.
Insgesamt sind am Standort Rankweil rund 150 Mitarbeiter und 36 Lehrlinge beschäftigt.

Auslandsstandorte
Daneben gibt es noch die Standorte im schweizerischen Zizers mit 20 Mitarbeitern und in Tagelswangen bei Zürich (50 Mitarbeiter). Tagelswangen hat die Palfinger-Generalvertretung
für die Schweiz. In Memmingen gibt es die Walser Deutschland GmbH.
Schon bisher konnte das Unternehmen international sehr gut punkten.

Quelle: Vorarlberger Nachrichten, 02. Jänner 2010