Walser AG Zizers: "Alles nach der Kabine kommt von uns"

Walser AG Zizers

Betriebsleiter Peter Schmid schätzte die Nähe zu seinen Kunden in den 150 Tälern und seine Kunden schätzen ihn und sein Team: So kaufen sie nur noch Chassis und Führerkabine des Lastwagens – „ für alles was dahinter kommt, sind wir die Spezialisten.“

Das österreichische Unternehmen Walser hat sich insbesondere im Karosserie- und Fahrzeugbau einen Namen gemacht. Die Mitarbeiter realisieren vor allem bei Spezial- und Sonderfahrtzeugen technisch anspruchsvollsten Kundenwünsche. Während im Hauptsitzt in Rankweil nebst dem Fahrzeugbau auch die Feuerwehrtechnik eine grosse Rolle spielt, konzentriert sich die Walser AG Zizers auf den Fahrzeugbau. Reparaturen werden aber auch an Feuerwehrfahrzeugen ausgeführt.

Spezialfall Graubünden
Graubünden als Gebirgskanton ist eine grosse Herausforderung: „ Während die Lastwagen grosser Unternehmen im Unterland auf Kipper, Mulden, Kräne etc. ausgerichtet sind, müssen die Lastwagen unserer kleineren Unternehmen im Kanton multifunktionaler sein. Wir helfen unseren Kunden, dass sie genau das Fahrzeug bekommen, das sie sowohl im Sommer wie auch im Winter für alle ihre Tätigkeiten einsetzen können“, erklärt Peter Schmid. Die wichtigsten Kunden der Walser AG Zizers sind Bauunternehmen, Forstunternehmen sowie Recyclingfirmen. Die meistverkauften Produkte sind Ladekrane, Wechselaufbauten sowie Sonderfahrzeuge und Speziallösungen, welche den Weg bis nach Frankreich, Deutschland und Italien finden.

Grosse Investitionskraft
„Unsere KMU in der Region habe eine sehr gute Substanz – ob sie nun zwei bis drei oder zehn bis 15 Lastwagen haben“, betont Betriebsleiter Peter Schmid. Obwohl seine Kunden vielfach auch sehr dezentral tätig seien, verfügen sie über eine grosse Investitionskraft. Diese braucht es auch, kostet ein Kipper doch durchschnittlich 60 000 Franken. Abrollmulden und Kranaufbauen kommen auf 80 000 bis 150 000 Franken. „Wir beraten unser Kunden, suchen gemeinsam immer die beste Lösung und können uns hundertprozentig Vertrauen – diese Mentalität gefällt mir an meiner Tätigkeit in unserem Bergkanton besonders gut“ berichtet Peter Schmid nicht ohne Stolz.

Tardisland ist nah
Im August 2008 hat Walser den auf einer Fläche von über 10 000 m² erstellten Neubau im Tardisland bezogen. Die österreichische Firma Walser ist seit 2005 auch in der Schweiz tätig. Nebst der Walser Schweiz AG, welche in Tagelswangen die Generalimporte der renommierten Palfinger-Produkte und das Zentral-Ersatzteillager führt, wurde die Serviceniederlassung in Graubünden schon bald zur Walser AG Zizers. Den grössten Vorteil von Tardisland sieht Peter Schmid in der Nähe: „Unsere regionalen Kunden sind in 30 Minuten bei uns und auch für das Engadin und die Südtäler ist Tardisland verkehrsmäßig optimal erschlossen.“